News vom 24.09.2026

Amazon EventBridge legt die Event Buses neu auf

Amazon EventBridge hat den Custom Event Bus neu gebaut. Die für Multi-Account-Landschaften wichtigste Änderung: Der Bus lässt sich über den AWS Resource Access Manager an einen oder mehrere Accounts freigeben. Publisher senden ihre Events damit direkt an einen zentralen Bus. Eine neue Publishing-API nimmt gängige JSON-Formate wie CloudEvents entgegen und behält deren Schema unverändert bei. Dazu kommen strikte Reihenfolge, inhaltsbasierte Deduplizierung und eine neue Subscriber-Ressource, die Events filtert und an über 250 AWS-Services ausliefert.

Interessant für den Ernstfall: Events werden jetzt 24 Stunden vorgehalten, erweiterbar auf bis zu ein Jahr. Damit lassen sich Anwendungsfehler nachträglich reparieren oder neue Komponenten aus historischen Daten befüllen.

Zwei Punkte für die Planung. Das Preismodell ist neu und rechnet nach übertragenem Datenvolumen statt nach Anzahl der Events, laut AWS mit sinkenden Kosten bei wachsender Last. Wer heute kalkuliert, sollte also neu rechnen. Und der bisherige Bus heißt ab sofort “Custom event bus - classic”, die bestehenden APIs bleiben dabei unverändert. Zum Start ist die neue Variante in vierzehn Regionen verfügbar, Frankfurt gehört dazu.

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